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Samstag, 6. Juli 2024

ANTI-SEKTEN-BEWEGUNG - Die Zürcher Studie und fragwürdige Zeitungsartikel (2024)

ZÜRCHER STUDIE:




DIE SCHWEIZER ZEITUNG „20min“ SCHREIBT FOLGENDES - ZITAT ANFANG:

Laut einer Studie der Uni Zürich waren befragte ehemalige Zeugen Jehovas drei- bis sechsmal stärker von Formen von Vernachlässigung und Gewalt betroffen als die Allgemeinbevölkerung. … [Laut dem Verein JZ Help sind] «Die Ergebnisse der Studie… alarmierend. Sie illustrieren, dass der verordnete Kontaktabbruch Beziehungen und Familien zerstört und Menschen krank macht. Die Studie macht auch deutlich, wie vulnerabel besonders Kinder und Jugendliche in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas sind» (20min.ch) - ZITAT ENDE

 

DIE ÖSTERREICHISCHE „Kleine Zeitung“ SCHREIBT FOLGENDES - ZITAT ANFANG:

Emotionale und körperliche Gewalt in der Kindheit, Isolation und Stress während der Mitgliedschaft … Als Kinder erleben sie Gewalt, nach dem Verlassen der Gruppe verlieren sie oft alle nahen Menschen, heute sind sie bei schlechter Gesundheit. (kleinezeitung.at) - ZITAT ENDE

 

DIE SCHWEIZER ZEITUNG „Watson“ SCHREIBT FOLGENDES - ZTAT ANFANG:

In den letzten Jahren wagten sich immer mehr Aussteiger und Ausgeschlossene an die Öffentlichkeit und gaben einen Einblick in das Innenleben der Zeugen Jehovas. Sie erzählten Horrorgeschichten, die unter die Haut gingen. Die Gläubigen verteidigten sich jeweils mit dem Argument, die Aussteiger würden aus Enttäuschung ihre Kritik zuspitzen und ein verzerrtes Bild vermitteln. … Eine Untersuchung staatlicher Stellen in Australien, die zu mehreren Prozessen führte, dokumentierte das tragische Ausmass der sexuellen Übergriffe ebenfalls. Wie in der katholischen Kirche wurden auch bei den Zeugen Jehovas viele Missbräuche unter den Teppich gekehrt. … Der Verein JZ Help, der Sektenopfer unterstützt und Aufklärungsarbeit betreibt, schreibt zur Studie: … Die Studie macht ausserdem deutlich, welch extremer Gewalt Kinder und Jugendliche bei den Zeugen Jehovas ausgesetzt sind. (Watson.ch) - ZITAT ENDE


 

Die Zürcher Studie (2023) kann HIER eingesehen werden (Deutsch)

Die Zürcher Studie (2023) kann HIER eingesehen werden (Original Englisch) 


DIE STUDIE DES PSYCHOLOGISCHEN INSTITUTS DER UNIVERSITÄT ZÜRICH FÜHRT ÜBER SICH SELBST FOLGENDES AN:

 

ZÜRCHER STUDIE - ZITAT ANFANG

 

[Bei der Studie besteht das] Risiko verschiedener Verzerrungen wie Selbstpräsentations- oder Erinnerungsverzerrung.

 

[Die] psychischen Gesundheits- und Wohlbefindenswerte der Stichprobe [kann] nicht eindeutig auf die Mitgliedschaft oder den Austritt zurückgeführt werden. Da die Studie während einer globalen Pandemie durchgeführt wurde. [Die Studie wurde während der Corona Pandemie zwischen Februar und Juni 2021 durchgeführt.] .

  

[Es ist] nicht garantiert, dass die Teilnehmer tatsächlich ehemalige Mitglieder…waren, und die Generalisierbarkeit aufgrund der unbekannten Repräsentativität der Stichprobe einschränkt. 

 

Eine weitere Einschränkung ist das Fehlen von Kontrollgruppen, wie z.B. aktive Mitglieder der Zeugen Jehovas oder Personen, die nie Mitglied einer Glaubensgemeinschaft waren. Es fehlen Informationen über die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden von Zeugen Jehovas, die nicht ausgetreten sind, und daher können die Ergebnisse der aktuellen Studie nur mit normativen Daten oder Daten aus repräsentativen Studien verglichen werden. 

 

Die präsentierten Ergebnisse sind keineswegs abschließend und können als vorläufig betrachtet werde.

 

ZITAT ENDE

 

Angesichts der Anerkennung möglicher Verzerrungen in dieser Studie ist eine sorgfältige Überprüfung der Ergebnisse angebracht.

 

Es ist unerlässlich, diverse Perspektiven zu berücksichtigen, um ein umfassendes Verständnis eines Themas zu erlangen. Daher wird beabsichtigt, diesen Aspekt im Diskurs zu beleuchten. Eine vollständige Analyse erfordert die Berücksichtigung aller Facetten einer Situation oder eines Themas, einschließlich sowohl der positiven als auch der negativen Aspekte. Dies ist notwendig, um eine ausgewogene und objektive Beurteilung vornehmen zu können. Eine oberflächliche Betrachtung könnte zu unvollständigen Schlussfolgerungen führen.

 

Die Studie der Universität aus Zürich untersuchte, wahrscheinlich zum Großteil durch eine ONLINE BEFRAGUNG durchgeführt, die Erfahrungen von 424 (selbstidentifizierten) EHEMALIGEN ZEUGEN JEHOVAS im deutschsprachigen Raum, von denen die meisten wahrscheinlich ABTRÜNNIGE sind, und von ANTI-SEKTEN-ORGANISATIONEN motiviert wurden, ihre Perspektiven zu teilen. Diese EINSEITIGE AUSWAHL DER TEILNEHMER führt zu einer systematischen Voreingenommenheit (Bias) gegenüber aller Jehovas Zeugen, da die gesammelten Daten spezifische Erfahrungen und Meinungen widerspiegeln, die nicht repräsentativ für die gesamte Population der Zeugen Jehovas sind.

 

 

WIR SOLLTEN UNS DAHER FOLGENDE FRAGEN STELLEN: 

 

1.) Sind Online-Befragungen repräsentativ?

 

2.) Sind Ex-Mitglieder, Abtrünnige und Zusammenschlüsse von Abtrünnigen in Anti-Sekten-Organisationen vertrauenswürdig? 

 

3.) Führt eine einseitige Auswahl der Teilnehmer zu systematischer Voreingenommenheit?

 

 

 

1. SIND ONLINE BEFRAGUNGEN REPRÄSENTATIV?

 

ZÜRCHER STUDIE - ZITAT ANFANG

 

„Dieses länderübergreifende (Österreich, Deutschland, Schweiz) dreigliedrige Forschungsprojekt integrierte qualitative (Interviews) und quantitative (ONLINE-UMFRAGE) Methoden.“ … 

 

Die Umfrage wurde mithilfe der ONLINE-FORSCHUNGSSOFTWARE Unipark (Unipark & QuestBack, 2016) erstellt. Interessierte Personen konnten über einen Link anonym an der Studie teilnehmen.

 

[Die] Überrepräsentation von Frauen,… könnte… eher auf einen Geschlechtsbias bei der Teilnahme an ONLINE-UMFRAGEN als auf die tatsächliche Geschlechterverteilung unter ehemaligen Zeugen Jehovas hinweisen.  

 

Das Studiendesign einer ONLINE durchgeführten Umfrage könnte Personen ausgeschlossen haben, die nicht mit webbasierten Fragebögen vertraut waren oder die der anonymen Datenerhebung nicht vertrauten

 

ZITAT ENDE

 

 

HERAUSFORDERUNGEN BEI DER WISSENSCHAFTLICHEN GENAUIGKEIT ANONYMER ONLINE-STUDIEN 

 

1a. SELBSTSELEKTION DER TEILNEHMER:

Bei Online-Studien neigen Personen mit besonderem Interesse am Thema dazu, freiwillig teilzunehmen. Dies führt zu einer nicht repräsentativen Stichprobe, da häufig Teilnehmer mit starken Meinungen oder spezifischen Erfahrungen eingeschlossen werden, was die Ergebnisse verzerrt.

 

1b. FEHLENDE KONTROLLE ÜBER DIE STICHPROBE:

Im Gegensatz zu kontrollierten Laborstudien, bei denen Forscher die Einhaltung der Studienkriterien sicherstellen können, ist dies bei anonymen Online-Studien nicht möglich. Jeder kann teilnehmen, was die Validität der Daten erheblich beeinträchtigen kann.

 

1c. WAHRHEITSGEHALT DER ANTWORTEN:

Anonymität kann dazu führen, dass Teilnehmer unwahre Angaben machen, sei es absichtlich (z.B. aus Spaß oder Desinteresse) oder unabsichtlich (z.B. durch Missverständnisse). Die Unmöglichkeit, die Antworten zu verifizieren, mindert die Datenqualität.

 

1d. TECHNISCHE PROBLEME UND MISSVERSTÄNDNISSE:

Teilnehmer können auf technische Probleme stoßen oder Fragen missverstehen, was zu ungenauen oder unvollständigen Antworten führen kann. Online fehlt die Möglichkeit zur direkten Intervention durch Forscher.

 

 

AUSWIRKUNGEN VON VPN-DIENSTEN AUF ONLINE-BEFRAGUNGEN 

 

1aa. GEOGRAFISCHE VERFÄLSCHUNG:

VPN-Dienste ermöglichen es Nutzern, ihre IP-Adresse zu ändern und vorzutäuschen, sich in einem anderen Land zu befinden. Dies verfälscht die geografische Zuordnung der Teilnehmer, was für Studien, die regionale Unterschiede untersuchen, problematisch ist.

 

1bb. MEHRFACHTEILNAHME:

Durch VPNs können Teilnehmer ihre IP-Adresse ändern und somit mehrfach teilnehmen. Dies führt zu einer Verzerrung der Daten, da einige Personen unverhältnismäßig großen Einfluss auf die Ergebnisse nehmen können.

 

1cc. ANONYMITÄT UND MANIPULATION:

VPNs erhöhen die Anonymität, was Missbrauch erleichtern kann. Teilnehmer könnten bewusst falsche Informationen angeben oder die Studie stören, ohne dass eine Rückverfolgung möglich ist.

 

1dd. UMGEHUNG VON SPERRUNGEN:

Forscher können bestimmte IP-Adressen oder geografische Regionen sperren, um Manipulationen zu verhindern. Mit einem VPN können Teilnehmer solche Sperrungen umgehen und weiterhin teilnehmen, was die Integrität der Studie beeinträchtigt.

 

 

BEISPIEL FÜR MEHRFACHTEILNAHME

 

FOTO: Facebook von einer Onlinebefragung über ehemalige Zeugen Jehovas (2024) des Anti-Sekten-Vereins JZ-Help


 

Moses Commands (MC) konnte durch die Nutzung von VPN-Diensten beliebig oft an einer der Befragung, die von der ANTI-JEHOVAS-ZEUGEN-ORGANISATION "JZ-Help" geteilt wurde, teilnehmen. Da es sich jedoch nur um einen Test handelte, beschränkte sich MC auf das Ausfüllen von zehn Fragebögen. Wäre es jedoch das Ziel gewesen, hätte MC problemlos hunderte Fragebögen mit falschen Angaben ausfüllen können.

 

SCHLUSSFOLGERUNG

 

Anonyme Online-Studien ermöglichen den einfachen Zugang zu einer großen und vielfältigen Teilnehmergruppe, bringen jedoch erhebliche methodische Herausforderungen mit sich, die die wissenschaftliche Genauigkeit der Daten beeinträchtigen können. Insbesondere die Nutzung von VPN-Diensten stellt ein ernstes Problem dar, da sie die Einhaltung der Teilnahmebedingungen verfälschen können. 



 

2. SIND EX-MITGLIEDER, ABTRÜNNIGE UND ZUSAMMENSCHLÜSSE VON ABTRÜNNIGEN IN ANTI-SEKTEN-ORGANISATIONEN VERTRAUENSWÜRDIG?

 

UNWAHRSCHEINLICHE & ABSURDE GESCHICHTEN:

 

Religionswissenschaftler verwenden den Begriff „APOSTATEN“ für ehemalige Mitglieder, die zu militanten Gegnern ihrer früheren Religion werden. Da sie sich einer Organisation anschließen, deren Ziel es ist, ihre frühere Religion zu kritisieren und zu zerstören, sind ihre Berichte voreingenommen. Soziologen haben sie oft als "Schauermärchen" bezeichnet, die dazu dienen, die Religion zu diskreditieren.

 

Führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der neuen religiösen Bewegungen (NRM) glauben nicht, dass alles, was ein Apostat berichtet, per Definition falsch ist. Berichte von Abtrünnigen sollten berücksichtigt und geprüft werden. Aber sicherlich ist nicht alles, was Apostaten berichten, wahr, und sie als einzige Quelle für eine Religion heranzuziehen, würde nur zu voreingenommenen, wenn nicht gar verzerrten Beurteilungen führen.


Dies gilt auch, wenn man Berichte über den Kontaktabbruch bzw. die Meidung betrachtet. Wie einer der führenden akademischen Gelehrten auf dem Gebiet der Zeugen Jehovas, George Chryssides, beobachtet hat, ERZÄHLEN MANCHMAL ABGEFALLENE EX-MITGLIEDER UND SELBSTERNANNTE „SEKTENEXPERTEN“, DIE SICH AUF BERICHTE DER APOSTATEN VERLASSEN, GESCHICHTEN, DIE VOM „UNWAHSCHEINLICHEN“ BIS ZUM „ABSURDEN“ REICHEN.

(Siehe: Der Kontaktabbruch in Theorie und Praxis)

 

DAS MODELL DER GEFANGENSCHAFTSNARRATIVE:

 

Religiöse Rollen sind anspruchsvoll und können zu Rollenkonflikten führen. Beispielsweise kann ein Ehepartner in einen Konflikt geraten, wenn er zwischen seiner Rolle als Ehepartner und seiner Rolle als Anhänger einer Religionsgemeinschaft wählen muss. Solche Konflikte können zu Scheidung oder Austritt aus der Religionsgemeinschaft führen. Auch kann jemand die religiöse Rolle im Laufe seiner „moralischen Karriere“ als vorübergehend ansehen und sie schließlich aufgeben.

 

Zufällige Prozesse versuchen, die Phasen des Austritts zu rekonstruieren. Eine Krise der Religionszugehörigkeit kann durch praktische Faktoren wie Streit mit lokalen Führern oder romantische Beziehungen zu religionsfeindlichen Personen ausgelöst werden. Ideologische Beweggründe werden oft erst nachträglich genannt. Wenn solche Krisen ungelöst bleiben, führen sie zu Rückzug und kognitiver Wandlung, gefolgt von einer Reorganisation der Identität als Mitglieder einer anderen Religion oder der nicht religiösen Gesellschaft.

 

Organisatorische Modelle verlagern den Fokus auf die Religion selbst, die organisatorische Krisen oder Reformen durchlaufen kann, die einige Mitglieder nicht akzeptieren. Beispielsweise fühlten sich viele Katholiken durch die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils irritiert und verließen die Kirche.

 

Wissenschaftliche Modelle betrachten den Austritt als einen aktiven Prozess, initiiert von der austretenden Person. Anti-Sekten-Aktivisten hingegen bevorzugen ein passives Modell, bei dem der Apostat als „Opfer“ dargestellt wird, das in der „Sekte“ gefangen ist und nur durch externe Rettung austreten kann, wie bei der extremen Form der Deprogrammierung. Die britische Soziologin Eileen Barker und andere haben nachgewiesen, dass diese Theorie statistisch falsch ist.

 

Barker zeigte, dass die meisten Mitglieder der Vereinigungskirche von Moon Sun-Myung freiwillig und stillschweigend nach fünf Jahren austraten, ohne gerettet oder deprogrammiert zu werden. Im Gegensatz zu den von Anti-Sekten-Aktivisten beschriebenen Gefängnissen gibt es in neuen religiösen Bewegungen Drehtüren.

 

Bromley verglich das Anti-Sekten-„Rettungs“-Modell mit den „Gefangenschaftsnarrativen“ weißer amerikanischer Kolonisten, die angeblich von amerikanischen Ureinwohnern entführt wurden. Diese Geschichten, die oft fiktiv waren, dienten der Propaganda und Rechtfertigung von Massakern an den Ureinwohnern.

 

Wissenschaftler argumentieren, dass Anti-Sekten-Aktivisten das Modell der Gefangenschaftsnarrative anwenden, um zu behaupten, dass „Sektenmitglieder“ entführt und gefangen gehalten wurden, bis sie „gerettet“ wurden. Diese Erzählungen dienen ebenfalls propagandistischen Zwecken.

 

Wissenschaftliche Modelle gehen außerdem davon aus, dass der Austritt ein allmählicher Prozess ist und plötzliche Austritte selten sind. Der Austrittsprozess zeigt, dass nicht alle Ex-Mitglieder zu Apostaten oder Abtrünnigen werden. Die meisten von ihnen werden keine militanten Gegner der religiösen Organisation, die sie verlassen haben.

(SIEHE: https://jhwh-bibelforscher.blogspot.com/search?q=Eileen+Barker+)

 

VERZERRTE DARSTELLUNGEN DURCH APOSTATE ZUM THEMA SEXUELLER MISSBRAUCH IN DER GEMEINSCHAFT DER ZEUGEN JEHOVAS:

 

Behauptungen von Abtrünnigen, also ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas, über sexuellen Missbrauch und den Umgang der Organisation damit, können als „mit Halbwahrheiten behaftet“ eingestuft werden. Dies bedeutet, dass die vorgebrachten Informationen teilweise korrekt, aber auch verzerrt oder unvollständig sein können.

 

Aufgrund der verständlicherweise hohen emotionalen Belastung, die mit diesem Thema einhergeht, ist eine sorgfältige und unvoreingenommene Untersuchung notwendig. Eine detaillierte Erklärung und Erläuterung zu diesem Thema (Missbrauch) finden Sie deshalb unter dem Link MISSBRAUCH. Dort werden die Fakten untersucht und die Positionen des Wachtturms, des Ältestenbuchs sowie gerichtliche Entscheidungen zu diesem Thema analysiert, um zu bewerten, ob den Aussagen von Apostaten und Anti-Sekten-Organisationen Glauben geschenkt werden kann oder ob diese durch Halbwahrheiten versuchen, die Zeugen Jehovas zu diskreditieren.

 

z.B. behauptete die ANTI-JEHOVAS-ZEUGEN-ORGANISATION namens „JZ HELP“, die auch die Zürcher Studie medialisiert, in einer Web-Pressekonferenz im Jahr 2023, dass die Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch bei den Zeugen Jehovas höher seien als bei katholischen Priestern. Diese Behauptung ist aber falsch. Die Vorstellung, dass die Zeugen Jehovas Informationen versteckt hätten oder nicht mit den Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet hätten, oder dass diese Fälle nicht vor Gericht gebracht worden wären, nachdem sie überprüft und als glaubwürdig erachtet wurden, ist schlichtweg unwahr und wird ebenfalls im erwähnten LINK zum Thema Missbrauch erläutert.

 

 


3. FÜHRT EINE EINSEITIGE AUSWAHL DER TEILNEHMER ZU SYSTEMATISCHER VOREINGENOMMENHEIT?

 

ZÜRCHER STUDIE - ZITAT ANFANG

 

Für die vorliegende Analyse wurden ausschließlich Daten von EHEMALIGEN MITGLIEDERN DER ZEUGEN JEHOVAS berücksichtigt … Es wurden Organisationen, Gemeinschaften, individuelle Kontakte, ÖFFENTLICH AKTIVE EX-MITGLIEDER UND VERSCHIEDEN UNTERSTÜTZUNGSGRUPPEN FÜR EX-MITGLIEDER und deren Angehörige kontaktiert und mit Studieninformationen versorgt.

 

ZITAT ENDE

 

Es wäre tatsächlich wissenschaftlich wertvoll, eine vergleichbare Studie mit 424 aktiven Zeugen Jehovas durchzuführen, um ein umfassenderes und differenzierteres Bild der Gemeinschaft zu erhalten. Einseitige Befragungen können zu verfälschten Ergebnissen führen aus mehreren Gründen:

 

**ERSTENS**, systematische Voreingenommenheit entsteht, wenn nur eine bestimmte Gruppe befragt wird. Die Antworten dieser Gruppe reflektieren spezifische Erfahrungen und Meinungen, die möglicherweise nicht die Realität der gesamten Population widerspiegeln, was zu verzerrten und falschen Schlussfolgerungen führen kann.

 

**ZWEITENS**, unvollständige Informationen resultieren aus der einseitigen Perspektive der Befragung. Wenn alternative Standpunkte und relevante Fakten nicht berücksichtigtwerden, entsteht ein fragmentiertes und verzerrtes Bild des Themas. Wichtige Aspekte können dabei übersehen oder falsch interpretiert werden.

 

**DRITTENS**, der Echokammer-Effekt wird verstärkt, da die Fokussierung auf eine bestimmte Gruppe dazu führt, dass bestehende Meinungen und Überzeugungen bestätigt und verstärkt werden, während abweichende Perspektiven ignoriert werden. Dies fördert die Polarisierung und verhindert eine ausgewogene und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

**VIERTENS**, die Ergebnisse können manipulativ sein, wenn eine Studie gezielt nur bestimmte Gruppen befragt. Dies kann bewusst oder unbewusst geschehen, um die Forschungsergebnisse in eine gewünschte Richtung zu lenken, was die wissenschaftliche Integrität und Glaubwürdigkeit der Studie untergräbt.

 

**FÜNFTENS**, die fehlende Generalisierbarkeit der Ergebnisse stellt ein weiteres Problem dar. Die Erkenntnisse einseitiger Befragungen sind oft nicht auf die gesamte Population übertragbar, da sie nur die Meinungen und Erfahrungen einer spezifischen Gruppe widerspiegeln. Dies schränkt die Aussagekraft und Anwendbarkeit der Studie erheblich ein.

 

Eine ausgewogene Berichterstattung, die verschiedene Standpunkte berücksichtigt, ist essentiell für eine tiefgehende und differenzierte Meinungsbildung. Ohne diese Vielfalt bleibt die Auseinandersetzung oberflächlich und undifferenziert. Zusammengefasst führt eine einseitige Berichterstattung dazu, dass die Öffentlichkeit ein verzerrtes und unvollständiges Bild der Realität erhält, was die Grundlage für fundierte Entscheidungen und die Qualität der demokratischen Debatte schwächt.

 

Einseitige Befragungen in Studien führen also zu verzerrten Ergebnissen, da sie systematische Voreingenommenheit erzeugen, unvollständige Informationen liefern, den Echokammer-Effekt verstärken, manipulative Ergebnisse begünstigen und die Generalisierbarkeit der Befunde einschränken. Dies beeinträchtigt die Qualität und wissenschaftliche Validität der Studie erheblich.




ZUSAMMENFASSUNG:

 

Die Zürcher Studie, die größtenteils durch eine Online-Befragung durchgeführt wurde, untersuchte die Erfahrungen von 424 selbstidentifizierten ehemaligen Zeugen Jehovas im deutschsprachigen Raum. Dabei wurden potenzielle Verzerrungen wie Selbstpräsentations- oder Erinnerungsverzerrung erkannt. Zudem kann der psychische Zustand der Teilnehmer nicht eindeutig auf ihre frühere Mitgliedschaft oder ihren Austritt zurückgeführt werden, da Vergleichsgruppen wie aktive Zeugen Jehovas fehlen. Die Ergebnisse der Studie sind aufgrund der nicht repräsentativen Stichprobe nicht auf alle Mitglieder der Zeugen Jehovas übertragbar.

 

Online-Befragungen haben inhärente Probleme. Oft nehmen nur Personen teil, die ein besonderes Interesse am Thema haben, was zu einer nicht repräsentativen Teilnehmergruppe führt. Technische Schwierigkeiten und Missverständnisse bei der Beantwortung von Fragen können die Datenqualität beeinträchtigen. Anonymität kann dazu führen, dass Teilnehmer nicht immer ehrlich antworten. Die Nutzung von VPN-Diensten kann die Herkunft der Teilnehmer verfälschen, was die Ergebnisse weiter verzerrt.

 

Die Glaubwürdigkeit von Berichten ehemaliger Mitglieder und Anti-Sekten-Organisationen ist fraglich. Ehemalige Mitglieder, die zu militanten Kritikern werden, liefern oft stark voreingenommene Berichte, die die Realität verzerren können. Anti-Sekten-Aktivisten nutzen oft das Bild der „Gefangenschaftsnarrative“, um Austritte als Befreiung darzustellen. Berichte über sexuellen Missbrauch innerhalb der Zeugen Jehovas sollten kritisch geprüft werden, da diese Aussagen oft als „Halbwahrheiten“ betrachtet werden.

 

Eine einseitige Auswahl der Teilnehmer führt zu systematischer Voreingenommenheit. Die Konzentration auf ehemalige Mitglieder der Zeugen Jehovas verzerrt die Ergebnisse, da sie nur spezifische Erfahrungen widerspiegeln und nicht die Realität der gesamten Population von Jehovas Zeugen abbilden. Solche Befragungen liefern unvollständige Informationen, verstärken den Echokammer-Effekt und können manipulative Ergebnisse begünstigen. Zudem sind die Erkenntnisse nicht auf die gesamte Population übertragbar. Eine ausgewogene Berichterstattung, die verschiedene Perspektiven einbezieht, ist daher unerlässlich für fundierte Meinungsbildung und hochwertige Forschung.



REFERENZEN:


** Bethlehem, J. (2010). Selection Bias in Web Surveys. International Statistical Review, 78(2), 161-188. DOI: 10.1111/j.1751 5823.2010.00112.x

** Couper, M. P. (2000). Web Surveys: A Review of Issues and Approaches. Public Opinion Quarterly, 64(4), 464-494. DOI: 10.1086/318641

** Heerwegh, D. (2009). Mode Differences between Face-to-Face and Web Surveys: An Experimental Investigation of Data Quality and Social Desirability Effects. International Journal of Public Opinion Research, 21(1), 111-121. DOI: 10.1093/ijpor/edn054

** Tourangeau, R., Conrad, F. G., & Couper, M. P. (2013). The Science of Web Surveys. Oxford University Press. ISBN: 978-0-19-974704-7

** Antoun, C., Zhang, C., Conrad, F. G., & Schober, M. F. (2016). Comparisons of Online Recruitment Strategies for Convenience Samples: Craigslist, Google AdWords, Facebook, and Amazon Mechanical Turk. Field Methods, 28(3), 231-246. DOI: 10.1177/1525822X15603149

** Berinsky, A. J., Huber, G. A., & Lenz, G. S. (2012). Evaluating Online Labor Markets for Experimental Research: Amazon.com’s Mechanical Turk. Political Analysis, 20(3), 351-368. DOI: 10.1093/pan/mpr057

** https://www.marktforschung.de/marktforschung/a/warum-ausschliesslich-online-durchgefuehrte-bevoelkerungsumfragen-nicht-repraesentativ-sind/

** https://www.rnd.de/wissen/reprasentative-umfrage-wann-ist-eine-erhebung-serios-und-aussagekraftig-diese-faktoren-sind-relevant-DD2S6UPTKJE33P5DCTEL23MKGM.html

** https://www.spektrum.de/news/wann-ist-eine-umfrage-repraesentativ/2166723

** https://www.aom.jku.at/mbk/electures/20080408092110-17/media/vortragsfolien.pdf

** Diekmann, A. (2011). Empirische Sozialforschung: Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag.

** Baur, N., & Blasius, J. (Hrsg.). (2014). Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS.

** Kromrey, H. (2009). Empirische Sozialforschung: Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

** https://delighted.com/de/blog/avoid-7-types-sampling-response-survey-bias

** https://wpgs.de/fachtexte/ergebnisinterpretation/response-bias-verzerrung-ergebnisse-durch-teilnehmer/

** https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/content/titleinfo/232162/full.pdf

 

 

Sonntag, 31. Dezember 2023

ANTI-SEKTEN-BEWEGUNG / ANTI-KULT-BEWEGUNG (WIKI)

ANTI-SEKTEN-BEWEGUNG / ANTI-KULT-BEWEGUNG


Die Anti-Sekten-Bewegung ( ACM ; oder die Gegenkult-Bewegung) sind Gruppen, die sich jeder neuen religiösen Bewegung (NRM) widersetzen, die sie als Sekte bezeichnen. Die Soziologen David Bromley und Anson Shupe definierten die ACM im Jahr 1981 zunächst als eine Sammlung von Gruppen, die sich der Gehirnwäsche- Theorie zu eigen machten, beobachteten aber später eine signifikante Verschiebung der Ideologie hin zur pathologisierenden Mitgliedschaft in NRMs. Ein Element der Anti- Sekten -Bewegung, christliche Gegen- Sekten -Organisationen, lehnen NRMs aus theologischen Gründen ab und verbreiten entsprechende Informationen über kirchliche Netzwerke und über gedruckte Literatur.



Inhalt


  • 1 Konzept
    • 1.1 Religiöse und weltliche Kritiker
    • 1.2 Barkers fünf Arten von Kultgruppen
    • 1.3 Haddens Taxonomie der Anti-Sekten-Bewegung
  • 2 Gruppen und Einzelpersonen, die Sekten beobachten, und andere Gegner von Sekten
    • 2.1 Familienangehörige von Anhängern
    • 2.2 Klinische Psychologen und Psychiater
    • 2.3 Ehemalige Mitglieder
    • 2.4 Christliche Gegenkultbewegung
    • 2.5 Regierungsopposition
  • 3 Nationale Anti-Sekten-Bewegungen
    • 3.1 Frankreich
    • 3.2 USA
    • 3.3 Vereinigtes Königreich
    • 3.4 Russland
  • 4 Kontroversen
    • 4.1 Polarisierte Ansichten unter Wissenschaftlern
    • 4.2 Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle
    • 4.3 Deprogrammierung oder Ausstiegsberatung
    • 4.4 Antworten von Zielgruppen und Wissenschaftlern
  • 5 Siehe auch
  • 6 Referenzen
    • 6.1 Zitate
    • 6.2 Quellen
  • 7 Weiterführende Literatur



Konzept


Die Anti-Sekten-Bewegung wird als eine Ansammlung von Einzelpersonen und Gruppen, ob formell organisiert oder nicht, konzeptualisiert, die sich einigen neuen religiösen Bewegungen (oder „ Kulten “) widersetzen. Diese Gegenbewegung hat Berichten zufolge Teilnehmer aus Familienmitgliedern von „Kultisten“, ehemaligen Gruppenmitgliedern (oder Abtrünnigen ), religiösen Gruppen (einschließlich jüdischer Gruppen) und Verbänden von Angehörigen der Gesundheitsberufe rekrutiert. Obwohl es einen Trend zur Globalisierung gibt, unterscheiden sich die gesellschaftlichen und organisatorischen Grundlagen von Land zu Land entsprechend den gesellschaftlichen und politischen Chancenstrukturen vor Ort.


Wie bei vielen Fächern in den Sozialwissenschaften wird die Bewegung unterschiedlich definiert. Eine bedeutende Minderheitsmeinung schlägt vor, dass die Analyse die säkulare Anti-Sekten-Bewegung getrennt von den religiös motivierten (hauptsächlich christlichen) Gruppen behandeln sollte.


Die Anti-Sekten-Bewegung lässt sich in vier Klassen einteilen:


  1. säkulare Gegenkult-Gruppen;
  2. Christlich-evangelische Gegenkult-Gruppen;
  3. Gruppen, die gebildet wurden, um einem bestimmten Kult entgegenzuwirken; und
  4. Organisationen, die eine Form der Ausstiegsberatung anbieten.

Die meisten, wenn nicht alle beteiligten Gruppen vertreten die Ansicht, dass einige neue religiöse Bewegungen potenziell schädliche Auswirkungen haben.



Religiöse und weltliche Kritiker


Kommentatoren unterscheiden zwei Haupttypen der Opposition gegen "Sekten":


  • religiöse Opposition: im Zusammenhang mit theologischen Fragen.
  • säkulare Opposition: bezieht sich auf emotionale, soziale, finanzielle und wirtschaftliche Folgen von Sektenbeteiligung, wobei sich "Sekte" auf eine religiöse oder eine säkulare Gruppe beziehen kann.



Barkers fünf Arten von Kultgruppen


Laut der Soziologin Eileen Barker verbreiten Sektenbeobachtungsgruppen (CWGs) Informationen über "Sekten" mit der Absicht, die öffentliche und staatliche Wahrnehmung sowie die öffentliche Politik in Bezug auf NRMs zu ändern.

Barker hat fünf Arten von CWG identifiziert:


  1. Sektenaufklärungsgruppen (CAGs), die sich auf den Schaden konzentrieren, der von "destruktiven Sekten" angerichtet wird
  2. Counter-Cult-Gruppen (CCGs), die sich auf die (häretische) Lehre von Nicht-Mainstream-Gruppen konzentrieren
  3. forschungsorientierte Gruppen (ROGs), die sich auf Überzeugungen, Praktiken und Vergleiche konzentrieren
  4. Menschenrechtsgruppen (HRGs) mit Fokus auf die Menschenrechte religiöser Minderheiten
  5. Sektenverteidigergruppen (CDGs), die sich auf die Verteidigung von Sekten und das Aufdecken von CAGs konzentrieren



Haddens Taxonomie der Anti-Sekten-Bewegung


Jeffrey K. Hadden sieht vier verschiedene Klassen der Opposition gegen "Sekten":


  1. Opposition auf der Grundlage der Religion
    • Opposition wird in der Regel theologisch definiert.
    • Kulte gelten als ketzerisch.
    • Bemüht sich, die Häresie aufzudecken und den Glauben derer zu korrigieren, die von einer Wahrheit abgewichen sind.
    • Bevorzugt Metaphern der Täuschung statt des Besitzes.
    • Erfüllt zwei wichtige Funktionen:
      • schützt Mitglieder (insbesondere Jugendliche) vor Häresie, und
      • stärkt die Solidarität unter den Gläubigen.
  2. Säkulare Opposition
    • Betrachtet individuelle Autonomie als das offensichtliche Ziel – erreicht, indem Menschen aus Gruppen herausgeholt werden, die Gedankenkontrolle und betrügerische Missionierung anwenden.
    • Betrachtet den Kampf eher als eine Frage der Kontrolle denn als Theologie.
    • Organisiert sich um Familien von Kindern, die derzeit oder zuvor an einer Sekte beteiligt waren.
    • Hat das unangekündigte Ziel, NRMs organisatorisch zu deaktivieren oder zu zerstören.
  3. Abtrünnige
    • Ehemalige Mitglieder, die sich von einer Sekte für ungeheueres Unrecht halten, oft mit der Koordination und Ermutigung von Anti-Sekten-Gruppen.
  4. Unternehmerischer Widerstand
    • Ein paar " Unternehmer ", die Karriere gemacht haben, um Oppositionsgruppen zu organisieren.
    • Rundfunkveranstalter, Journalisten und Anwälte, die ihren Ruf oder ihre Karriere auf Anti-Sekten-Aktivitäten stützen



Gruppen und Einzelpersonen, die Sekten beobachten, und andere Oppositionelle gegen Sekten

Familienmitglieder von Anhängern


Ein gewisser Widerstand gegen Sekten (und einige neue religiöse Bewegungen) begann mit Familienmitgliedern von Sektenanhängern, die Probleme mit den plötzlichen Veränderungen des Charakters, Lebensstils und der Zukunftspläne ihrer jungen erwachsenen Kinder hatten, die sich NRMs angeschlossen hatten. Ted Patrick, weithin bekannt als "Vater der Deprogrammierung ", ist ein Beispiel für Mitglieder dieser Gruppe. Das ehemalige Cult Awareness Network (alt CAN) entstand aus einer Basisbewegung von Eltern von Sektenmitgliedern. Die American Family Foundation (heute International Cultic Studies Association ) ging auf einen Vater zurück, dessen Tochter sich einer High-Control-Gruppe angeschlossen hatte.



Klinische Psychologen und Psychiater


Ab den 1970er Jahren beschuldigten einige Psychiater und klinische Psychologen "Sekten", einige ihrer Mitglieder zu schädigen. Diese Anschuldigungen basierten manchmal auf Beobachtungen, die während der Therapie gemacht wurden, und bezogen sich manchmal auf Theorien über Gehirnwäsche oder Gedankenkontrolle.



Frühere Mitglieder


Siehe auch: Apostasie in angeblichen Kulten und neuen religiösen Bewegungen

Anson Shupe, David G. Bromley und Joseph Ventimiglia prägten 1979 den Begriff Gräueltaten, den Bryan R. Wilson später in Bezug auf die Erzählungen ehemaliger Mitglieder aufgriff. Bromley und Shupe definierten eine "Gräuelgeschichte" als die symbolische Darstellung von Handlungen oder Ereignissen, real oder imaginiert, in einem solchen Kontext, dass sie die (vermutlich) gemeinsamen Prämissen, auf denen eine bestimmte Menge sozialer Beziehungen stattfinden sollte, eklatant verletzen. Das Erzählen solcher Geschichten hat die Absicht, normative Grenzen zu bekräftigen. Durch das Teilen der Missbilligung oder des Entsetzens des Reporters bekräftigt ein Publikum die normativen Vorschriften und lokalisiert den Übertreter eindeutig außerhalb der Grenzen der öffentlichen Moral.



Christliche Gegenkultbewegung


Hauptartikel: Christliche Gegenkultbewegung

In den 1940er Jahren kristallisierte sich die seit langem bestehende Opposition einiger etablierter christlicher Konfessionen gegen nichtchristliche Religionen oder angeblich ketzerische oder gefälschte christliche Sekten in einer organisierteren christlichen Gegenkultbewegung in den Vereinigten Staaten heraus. Für die Angehörigen der Bewegung galten alle religiösen Gruppen, die behaupteten, christlich zu sein, aber außerhalb der christlichen Orthodoxie betrachtet wurden, als "Kulte". Christliche Kulte sind neue religiöse Bewegungen, die einen christlichen Hintergrund haben, aber von Mitgliedern anderer christlicher Kirchen als theologisch abweichend angesehen werden. In seinem einflussreichen Buch Das Königreich der Kulte, das erstmals 1965 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, definiert der christliche Gelehrte Walter Martin christliche Kulte als Gruppen, die der persönlichen Interpretation eines Individuums folgen und nicht dem Verständnis der Bibel, das vom Mainstream-Christentum akzeptiert wird. Als Beispiele nennt er die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Christliche Wissenschaft, die Zeugen Jehovas, den unitarischen Universalismus und die Einheit.

Die christliche Gegenkultbewegung behauptet, dass christliche Sekten, deren Überzeugungen teilweise oder ganz nicht mit der Bibel übereinstimmen, falsch sind. Es besagt auch, dass eine religiöse Sekte als "Sekte" angesehen werden kann, wenn ihr Glaube eine Verleugnung dessen beinhaltet, was sie als eine der wesentlichen christlichen Lehren wie Erlösung, die Dreifaltigkeit, Jesus selbst als Person, den Dienst Jesu, die Wunder Jesu, die Kreuzigung Jesu, der Tod Christi, die Auferstehung Christi, die Wiederkunft Christi und die Entrückung.

Gegenkult-Literatur drückt gewöhnlich doktrinäre oder theologische Anliegen und einen missionarischen oder apologetischen Zweck aus. Es stellt eine Widerlegung dar, indem es die Lehren der Bibel gegen den Glauben nicht fundamentalistischer christlicher Sekten betont. Christliche Schriftsteller, die gegen Sekten aktiv sind, betonen auch die Notwendigkeit, dass Christen Anhänger von Sekten evangelisieren.



Regierungsopposition


Weitere Informationen: Staatliche Sekten- und Sektenlisten

Die säkulare Opposition gegen Sekten und neue religiöse Bewegungen operiert international, obwohl eine Reihe von beträchtlichen und manchmal expandierenden Gruppen aus den Vereinigten Staaten stammt. Einige europäische Länder wie Frankreich, Deutschland, Belgien und die Schweiz haben Gesetze erlassen oder andere Maßnahmen gegen Sekten oder "Sektenabweichungen" ergriffen.

In den Niederlanden haben " Sekten ", Sekten und neue religiöse Bewegungen die gleichen Rechte wie größere und gängigere religiöse Bewegungen. Seit 2004 gibt es in den Niederlanden keine nennenswerte Anti-Sekten-Bewegung.



Nationale Anti-Sekten-Bewegungen

Frankreich


Antisektenorganisationen in Frankreich sind das Centre Roger Ikor (1981-) und MILS (Mission interministérielle de lutte contre les sectes; englisch: "Interministerial Mission in the Fight Against Cults"), die seit dem 7. Oktober 1998 in Betrieb sind. MIVILUDES, gegründet in 2002, subsumierte einige ihrer Operationen. FECRIS (Fédération Européenne des Centres de Recherche et d'Information sur le Sectarisme) – (auf Französisch) Europäische Föderation der Forschungs- und Informationszentren zum Sektierertum, ist in Frankreich tätig und fungiert als Dachorganisation für Anti-Sekten-Arbeit in ganz Europa. MIVILUDES wurde für den breiten Umfang seiner Sektenliste kritisiert, die sowohl nichtreligiöse Organisationen als auch Kriterien für die Aufnahme enthielt, die laut Bischof Jean Vernette, dem nationalen Sekretär des französischen Episkopats für die Erforschung von Sekten und neuen religiösen Bewegungen, sein könnten gilt für fast alle Religionen. MIVILUDES aufgelöst 1. Januar 2020.



Vereinigte Staaten


Die erste organisierte Opposition gegen neue Religionen in den Vereinigten Staaten trat 1972 mit der Gründung von FREECOG (Elternkomitee zur Befreiung unserer Söhne und Töchter von den Kindern Gottes) auf. 1973 benannte sich FREECOG in Volunteer Parents of America und dann in Citizens Freedom Foundation (CFF) um, bevor es 1984 zum Cult Awareness Network (CAN) wurde. 1987 gründete Ian Harworth eine ähnliche Gruppe, das Cult Information Center. 1979 wurde eine weitere Anti-Sekten-Gruppe, die American Family Foundation (AFF), gegründet; es begann mit der Organisation von Jahreskonferenzen, richtete eine Informationstelefonleitung ein und veröffentlichte den Cult Observer und das Cultic Studies Journal. CAN und AFF waren getrennte Organisationen, obwohl sie eine Reihe gemeinsamer Gremien und Programme ins Leben riefen. 1996 wurde die CAN wegen ihrer Beteiligung an der Deprogrammierung eines Mitglieds der American Pentecostal Church verklagt. Dies führte zum Bankrott der Organisation und eine Gruppe, zu der eine Reihe von Scientologen gehörten, kaufte den Namen "Cult Awareness Network". In den 1970er und 1980er Jahren wurde der amerikanische Anti-Kultist Ted Patrick wegen seiner Deprogrammierungsaktivitäten mehrmals wegen Entführung und rechtswidriger Inhaftierung verurteilt.



Vereinigtes Königreich


In Großbritannien gründete der Politiker Paul Rose 1976 eine Anti-Sekten-Gruppe namens FAIR (Family Action Information and Resource).



Russland


In Russland trat "Antikultismus" in den frühen 1990er Jahren seit der Auflösung der Sowjetunion und dem Augustputsch 1991 auf. Einige russische Protestanten kritisierten ausländische Missionare, Sekten und neue religiöse Bewegungen. Sie hofften vielleicht, dass die Teilnahme an Anti-Kult-Erklärungen zeigen könnte, dass sie keine "Sektierer" waren. Einige religiöse Studien haben gezeigt, dass Anti-Sekten-Bewegungen, insbesondere mit Unterstützung der Regierung, ernsthafte religiöse Konflikte in der russischen Gesellschaft provozieren können. 2008 erstellte das russische Innenministerium eine Liste „extremistischer Gruppen“. Ganz oben auf der Liste standen islamische Gruppen außerhalb des "traditionellen Islam" (der von der russischen Regierung überwacht wird). Als nächstes wurden "Heidnische Kulte" aufgeführt. Im Jahr 2009 hat das russische Justizministerium einen Rat eingerichtet, den es „ Rat der Experten zur Durchführung staatlicher Religionsstudien – Expertenanalyse“ nannte. Der neue Rat listete 80 große Sekten auf, die er als potenziell gefährlich für die russische Gesellschaft betrachtete, und erwähnte, dass es Tausende kleinerer gab. Zu den großen aufgeführten Sekten gehörten die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Zeugen Jehovas und sogenannte „Neo-Pfingstler“.



Kontroversen


Polarisierte Ansichten unter Wissenschaftlern


Sozialwissenschaftler, Soziologen, Religionswissenschaftler, Psychologen und Psychiater haben sich seit den frühen 1980er Jahren mit dem modernen Feld der "Sekten" und neuen religiösen Bewegungen beschäftigt. Debatten über bestimmte angebliche Sekten und Sekten im Allgemeinen werden oft mit sehr unterschiedlichen Meinungen polarisiert, nicht nur unter gegenwärtigen Anhängern und unzufriedenen ehemaligen Mitgliedern, sondern manchmal auch unter Gelehrten.


Alle Wissenschaftler sind sich einig, dass einige Gruppen problematisch und manchmal sehr problematisch geworden sind, aber sie sind sich nicht einig, inwieweit neue religiöse Bewegungen im Allgemeinen Schaden anrichten. Zum Beispiel argumentierte Bryan Wilson, ein Experte für neue religiöse Bewegungen, dass die Bruderhofgemeinschaften keine Sekte wie Jonestown, die Zweig Davidians, Solar Temple, Aum Shinrikyo und Heaven's Gate seien.


Mehrere Wissenschaftler haben Haddens Haltung gegenüber NRMs und Sektenkritikern als einseitig in Frage gestellt.


Wissenschaftler auf dem Gebiet der neuen religiösen Bewegungen sind mit vielen kontroversen Themen konfrontiert:



Janet Jacobs drückt die unterschiedlichen Ansichten über die Mitgliedschaft in der wahrgenommenen ACM selbst aus, von denen, die den Wert des Cult Awareness Network kommentieren, den Wert der Ausstiegstherapie für ehemalige Mitglieder neuer religiöser Bewegungen und alternative Formen der Unterstützung für Familienmitglieder von Personen, die neuen Religionen beigetreten sind" und erweitert auf "eine kritischere Perspektive auf [ein wahrgenommenes] breites Spektrum von ACM-Aktivitäten, die die Religionsfreiheit und die Rechte des Einzelnen bedrohen".



Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle


Weitere Informationen: Gehirnwäsche § Anti-Sekten-Bewegung

Im Laufe der Jahre wurden verschiedene kontroverse Theorien über Konversion und Mitgliederbindung vorgeschlagen, die die Gedankenkontrolle mit NRMs in Verbindung bringen, und insbesondere mit den religiösen Bewegungen, die von ihren Kritikern als „ Sekten “ bezeichnet werden. Diese Theorien ähneln den ursprünglichen politischen Gehirnwäschetheorien, die zuerst von der CIA als Propagandamittel zur Bekämpfung des Kommunismus entwickelt wurden, mit einigen geringfügigen Änderungen. Philip Zimbardo diskutiert Gedankenkontrolle als "... den Prozess, durch den die individuelle oder kollektive Entscheidungs- und Handlungsfreiheit durch Agenten oder Agenturen beeinträchtigt wird, die Wahrnehmung, Motivation, Affekt, Kognition und/oder Verhaltensergebnisse verändern oder verzerren", und schlägt vor, dass jeder Mensch ist anfällig für solche Manipulationen. In einem Buch von 1999 wandte Robert Lifton seine ursprünglichen Ideen zur Gedankenreform auch auf Aum Shinrikyo an und kam zu dem Schluss, dass in diesem Zusammenhang Gedankenreform ohne Gewalt oder körperlichen Zwang möglich sei. Margaret Singer, die sich auch intensiv mit der politischen Gehirnwäsche koreanischer Kriegsgefangener beschäftigte, stimmte dieser Schlussfolgerung zu: In ihrem Buch Cults in Our Midst beschreibt sie sechs Bedingungen, die eine Atmosphäre schaffen würden, in der Gedankenreformen möglich sind.


James T. Richardson bemerkt, dass, wenn die NRMs Zugang zu leistungsfähigen Gehirnwäschetechniken hätten, man erwarten würde, dass NRMs hohe Wachstumsraten aufweisen würden, aber tatsächlich hatten die meisten keinen nennenswerten Erfolg bei der Rekrutierung. Die meisten Anhänger nehmen nur für kurze Zeit teil, und der Erfolg bei der Mitgliederbindung ist begrenzt. Aus diesem und anderen Gründen halten Religionssoziologen wie David G. Bromley und Anson D. Shupe die Idee, dass Sekten amerikanische Jugendliche einer Gehirnwäsche unterziehen, für „unglaubwürdig“. Neben Bromley, Thomas Robbins, Dick Anthony, Eileen Barker, Newton Maloney, Massimo Introvigne, John Hall, Lorne L. Dawson, Anson D. Shupe, J. Gordon Melton, Marc Galanter, Saul Levine von Mount Wilson FM Broadcasters, Inc, neben anderen Wissenschaftlern, die NRMs erforschen, haben zur Zufriedenheit von Gerichten, einschlägigen Berufsverbänden und wissenschaftlichen Gemeinschaften argumentiert und festgestellt, dass es keine allgemein anerkannte und auf methodisch fundierte Forschung gestützte wissenschaftliche Theorie gibt, die die Gehirnwäsche-Theorien der Anti- Kult Bewegung.



Deprogrammierung oder Ausstiegsberatung


Weitere Informationen: Deprogrammierung

Einige Mitglieder der säkularen Opposition gegen Sekten und einige neue religiöse Bewegungen haben argumentiert, dass, wenn eine Gehirnwäsche eine Person ihres freien Willens beraubt hat, eine Behandlung zur Wiederherstellung ihres freien Willens erfolgen sollte, selbst wenn das "Opfer" dagegen ist.


Präzedenzfälle dafür gibt es bei der Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen : In solchen Fällen erkennen Ärzte und Justizbehörden die Erkrankung als Entziehung der Betroffenen an, angemessene Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Aber die Praxis, einem mutmaßlichen Opfer von "Gehirnwäsche" (eine Definition von " Deprogrammierung ") eine Behandlung aufzuzwingen, hat sich ständig als umstritten erwiesen. Auch Menschenrechtsorganisationen (darunter ACLU und Human Rights Watch ) haben die Deprogrammierung kritisiert. Während nur ein kleiner Bruchteil der Anti-Sekten-Bewegung an der Deprogrammierung beteiligt war, haben mehrere Deprogrammierer (darunter ein Deprogrammier-Pionier, Ted Patrick ) Gefängnisstrafen für Handlungen verbüßt, die manchmal mit Deprogrammierung in Verbindung gebracht werden, einschließlich Entführung und Vergewaltigung, während Gerichte andere freigesprochen haben.



Antworten von Zielgruppen und Wissenschaftlern


Die mit dem Adidam NRM verbundene Stiftung gegen Intoleranz religiöser Minderheiten sieht die Verwendung von Begriffen "Sekte" und " Sektenführer " als abscheulich an und sollte um jeden Preis vermieden werden. Die Stiftung betrachtet einen solchen Gebrauch als die Ausübung von Vorurteilen und Diskriminierung gegen sie, genauso wie die Wörter " Nigger " und "Kommie" in der Vergangenheit dazu dienten, Schwarze und Kommunisten zu verunglimpfen.


Der Präsident von CESNUR, Massimo Introvigne, schreibt in seinem Artikel "So viele böse Dinge: Anti-Kult-Terrorismus über das Internet", dass Randgruppen und extreme Anti-Sekten-Aktivisten zu Taktiken greifen, die einen günstigen Hintergrund für extreme Manifestationen von Diskriminierung und Hass schaffen können gegen Personen, die neuen religiösen Bewegungen angehören. Professor Eileen Barker weist in einem Interview darauf hin, dass die Kontroverse um bestimmte neue religiöse Bewegungen durch einen Prozess, der als Abweichungsverstärkungsspirale bezeichnet wird, gewalttätig werden kann.


In einem auf der Tagung der Society for the Scientific Study of Religion im Jahr 2000 vorgestellten Papier argumentierten Anson Shupe und Susan Darnell, dass die International Cultic Studies Association (ICSA, früher bekannt als AFF oder American Family Foundation) zwar "..., stereotype Bilder und Sprache, die Personen zu extremen Handlungen entzündet haben", inwieweit kann man die ICSA und andere Anti-Sekten-Organisationen als " Hassgruppen " einstufen (wie in einigen Rechtsordnungen gesetzlich oder nach rassischen oder ethnischen Kriterien definiert). in der Soziologie) bleibt offen für Diskussionen. Im Jahr 2005 beschlagnahmte die Abteilung für Hassverbrechen des Polizeidienstes Edmonton Anti- Falun-Gong- Material, das auf der Jahreskonferenz der ICSA von Mitarbeitern des chinesischen Konsulats in Calgary verteilt wurde. Die Materialien, einschließlich der Bezeichnung von Falun Gong als „Sekte“, wurden als Verstoß gegen das Strafgesetzbuch identifiziert, das die vorsätzliche Förderung von Hass gegen identifizierbare religiöse Gruppen verbietet (siehe auch verbale Gewalt in Hassgruppen ).


Ein von The Association for the Sociology of Religion (ehemals American Catholic Sociological Society) veröffentlichter Artikel zur Kategorisierung neuer religiöser Bewegungen in US-Medien kritisiert die Printmedien, weil sie sozialwissenschaftliche Bemühungen im Bereich der neuen religiösen Bewegungen nicht anerkennen, und seine Tendenz, eher antikultistische Definitionen als sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zu verwenden, und behauptet, dass das Versagen der Printmedien, sozialwissenschaftliche Bemühungen im Bereich religiöser Bewegungsorganisationen anzuerkennen (wie unsere frühere Forschung [van Driel und Richardson, 1985] auch zeigt) drängt uns, dem Medienzeugnis, das Weiss (1985) zur Beurteilung der sozialwissenschaftlichen Berichterstattung der Medien konstruiert hat, eine weitere Fehlnote hinzuzufügen.



Verweise


Zitate


Quellen


  • Amitrani, Alberto und di Marzio, Raffaella: "Mind Control" in New Religious Movements and the American Psychological Association, Cultic Studies Journal Vol 17, 2000.
  • Barrett, David B., George T. Kurian und Todd M. Johnson, World Christian Encyclopedia: A Comparative Survey of Churches and Religions in the Modern World, 2 vols. 2. Auflage, Oxford amp; New York: Oxford University Press, 2001.
  • Beckford, James A., Cult Controversies: The Societal Response to New Religious Movements, London, Tavistock, 1985, p. 235
  • Bromley, David G. amp; Anson Shupe, Public Reaction against New Religious MovementsArtikel, der in Cults and New Religious Movements erschienen ist: ein Bericht des Committee on Psychiatry and Religion of the American Psychiatric Association, herausgegeben von Marc Galanter, MD, (1989) ISBN   0-89042-212-5
  • Langone, Michael : Kulte, psychologische Manipulation und Gesellschaft: Internationale Perspektiven – Ein Überblick [1] Archiviert 2005-03-03 at the Wayback Machine
  • Langone, Michael: Säkulare und religiöse Kritik an Sekten: Komplementäre Visionen, nicht unlösbare Konflikte, Cultic Studies Journal, 1995, Band 12, Nummer 2 [2]
  • Langone, Michael, Über den Dialog zwischen den beiden Stämmen der Sektenforscher Cultic Studies Newsletter Vol. 2, No. 2, Nr. 1, 1983, S. 11–15 [3]
  • Robbins, Thomas. (2000). „Quo Vadis“ die wissenschaftliche Erforschung neuer religiöser Bewegungen? Zeitschrift für das wissenschaftliche Studium der Religion, 39(4), 515–23.
  • Thomas Robbin und Dick Anthony, Kulte im späten 20. Jahrhundert in Lippy, Charles H. und Williams, Peter W. (Hrsg.) Encyclopedia of the American Religious Experience. Studien zu Traditionen und Bewegungen. Charles Scribners Söhne, New York (1988) Bd. II S.  ISBN   0-684-18861-9
  • Victor, JS (1993). Satanische Panik: Die Schaffung einer zeitgenössischen Legende. Chicago: Open Court Publishing. In JT Richardson, J. Best, amp; DG Bromley (Hrsg.), The Satanism Scare (S. 263–75). Hawthorne, NY: Aldine de Gruyter.
  • Wilson, Brian R., Apostaten und neue religiöse Bewegungen, Oxford, England 1994
  • Robbins, Thomas und Zablocki, Benjamin, Missverständnisse von Kulten: Auf der Suche nach Objektivität in einem umstrittenen Feld. Toronto und Buffalo: University of Toronto Press, 2001, ISBN   0-8020-8188-6



Weiterlesen


  • Anthony, D. Pseudowissenschaft und Minderheitenreligionen: Eine Bewertung der Gehirnwäsche-Theorien von Jean-Marie Abgrall. Social Justice Research, Kluwer Academic Publishers, Dezember 1999, vol. 12, nein. 4, S. 421-456(36)
  • Bromley, David G. amp; Anson Shupe Public Reaction against New Religious MovementsArtikel, der in Cults and New Religious Movements erschienen ist: ein Bericht des Committee on Psychiatry and Religion of the American Psychiatric Association, herausgegeben von Marc Galanter, MD, (1989) ISBN   0-89042-212-5
  • Introvigne, Massimo, Fighting the Three Cs: Cults, Comics, and Communists – The Critic of Popular Culture as Origin of Contemporary Anti-Cultism, CESNUR 2003 Konferenz, Vilnius, Litauen, 2003 [4]
  • Introvigne, Massimo Der säkulare Antikult und die religiöse Gegenkultbewegung: Seltsame Bettgenossen oder zukünftige Feinde?, in Eric Towler (Hrsg.), New Religions and the New Europe, Aarhus University Press, 1995, S. 32–54.
  • Thomas Robbins und Benjamin Zablocki, Missverständnisse von Kulten: Auf der Suche nach Objektivität in einem umstrittenen Feld, 2001, ISBN   0-8020-8188-6
  • AD Shupe Jr, DG Bromley, DL Olive, The Anti-Cult Movement in America: A Bibliography and Historical Survey, New York: Garland 1984.
  • Langone, Michael D. Ph.D., (Hrsg.), Recovery from Sekten: Hilfe für Opfer von psychischem und spirituellem Missbrauch (1993), eine Veröffentlichung der American Family Foundation, WW Norton amp; Company, ISBN   0-393-31321 -2



QUELLE: https://de.wikibrief.org/wiki/Anti-cult_movement




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